STARTSEITE - Autisten Initiative Göppingen


Autismus Initiative Göppingen
Direkt zum Seiteninhalt
Autismustreff

Auf Grund der Pandemie und den entsprechenden Regelungen müssen wir leider bis auf weiteres alle Treffen absagen.
wie immer im Bürgerhaus in Göppingen.
weitere Termine für die Treffen
27.05.2020 > Besucherin Frau Chemnitzer Jugendamt Göppingen (Themen: Kindergarten/Schule/Freizeit/Kindergarten oder Schul-Begleitung)
24.06.2020 > Besucherin Frau Röckle-Siegel Beratungsstelle der Lebenshilfe (Thema: Vostellung der Beratungsstelle)



Neuigkeiten


Dürfen aufgrund von Schulschließungen Leistungen für Schulbegleitungen vorübergehend eingestellt werden?
Das betrifft infolge der Corona-Virus-Krise viele Schülerinnen und Schüler mit Autismus.
Die Antwort des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) - Stand: 31.3.2020 - ist zu finden unter dem Link
"Schulschließungen suspendieren nicht die Schulpflicht. Der Unterricht findet lediglich, wenn auch in veränderter Form, nicht mehr in einer schulischen Einrichtung statt. Wenn dadurch der Hilfebedarf für eine Assistenzkraft weiterhin besteht, darf die entsprechende Leistung nicht eingestellt werden. § 112 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und S. 2 SGB IX erfasst hier eine solche Ausnahmesituation infolge der Coronapandemie. Danach darf eine schulische Hilfe, wie hier als Schulbegleitung oder Assistenzkraft, ausnahmsweise außerhalb der Räumlichkeiten der Schule oder in deren Umfeld durchgeführt werden. Ein entsprechender Leistungsanspruch besteht hingegen nicht, wenn ein Verbot, zB aufgrund spezialgesetzlicher Vorschriften, wie etwa dem Infektionsschutzgesetz, entsprechender (bundes-, landes- oder kommunalrechtlicher) Verordnungen oder behördlicher Verfügungen, auch solche Tätigkeiten bzw. Kontakte untersagt, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern und der Leistungserbringer seine Leistungen deshalb einstellt.
Stellt der Leistungserbringer hingegen seine Leistung zum Schutz seiner Mitarbeiter*innen ohne ein entsprechendes Verbot ein, so genügt er damit seiner arbeitgeberrechtlichen (Fürsorge-)Pflicht, seine Arbeitnehmer*innen vor der Gefahr für Leben und Gesundheit zu schützen (§ 618 Abs. 1 BGB). Von seiner Leistungspflicht wird er dadurch jedoch nicht frei: zum einen weil kein äußerer Zwang im Sinne einer höheren Gewalt vorliegt und zum anderen weil die Pflicht zum Gesundheitsschutz nicht zwingend in einer Leistungseinstellung bestehen muss. Liegen keine konkreten Anhaltspunkte für ein hohes bzw. erhöhtes Ansteckungsrisiko vor, so genügen idR Hinweise und Aufklärungen über mögliche Gesundheitsgefahren und Schutzmaßnahmen (vgl. § 81 Abs. 1 Satz 2 BetrVG, § 4 ArbSchG). Allerdings ist in jedem Einzelfall zu prüfen, ob der Arbeitgeber darüber hinaus ausreichende Schutzvorkehrungen zu treffen hat, indem er seinen Mitarbeit*innen, z.B. für Hausbesuche, Desinfektionsmittel zur Verfügung stellt."
Quelle: autismus Deutschland e.V.
Willkommen in der Elterneckke

Hier möchten wir zukünftig Aktivitätsmöglichkeiten für unsere Kinder vorstellen. Hierzu fordern wir alle Organisationen bzw. Vereine auf uns ihr Konzept vorzustellen.
 >  Wohnen
 >  Freizeit
 >  Beruf
 >  Schule
Bringen Sie sich bei uns ein
Was ist eine Autismus-Spektrum-Störung?

   
Der Begriff Autismus umfasst eine Gruppe von Entwicklungsstörungen des Gehirns. Der Oberbegriff lautet Autismus-Spektrum-Störung (ASS).

   
Autismus-Spektrum- Störungen beinhalten Veränderungen der neuronalen und psychischen Entwicklung. Die Bezeichnung „Spektrum“ bezieht sich auf den großen Umfang an Symptomen, Fähigkeiten und das Niveau der Beeinträchtigung oder Behinderung, die Menschen mit einer ASS haben können.

   
Manche sind lediglich leicht von einzelnen Symptomen beeinträchtigt, andere sind dadurch schwer- und mehrfachbehindert.
 
Autismus-Spektrum-Störungen sind „Tiefgreifende Entwicklungsstörungen“ und werden in den aktuell in Deutschland noch geltenden Diagnosekriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der ICD 10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) unter F84 als medizinische Diagnosen definiert.
 
Es wird derzeit noch unterschieden zwischen
 
Frühkindlicher Autismus (F84.0)
 
Asperger-Syndrom (F84.5)
 
Atypischer Autismus (F84.1)

   
Die diagnostische Abgrenzung der einzelnen Störungsbilder fällt in der Praxis jedoch immer schwerer, da zunehmend auch leichtere Formen der einzelnen Störungsbilder diagnostiziert werden.
 
Daher wird heute der Begriff der „Autismus-Spektrum-Störung“ (ASS) als Oberbegriff für das gesamte Spektrum autistischer Störungen verwendet.

   
Die Merkmale des frühkindlichen Autismus zeigen sich bereits vor dem dritten Lebensjahr und in drei Bereichen besonders deutlich: im sozialen Umgang mit Mitmenschen, in der Kommunikation, in sich wiederholenden und stereotypen Verhaltensweisen.
 
Das Asperger-Syndrom unterscheidet sich von anderen Autismus-Spektrum-Störungen in erster Linie dadurch, dass oft keine Entwicklungsverzögerung bzw. kein Entwicklungsrückstand in der Sprache oder der kognitiven Entwicklung vorhanden ist. Die meisten Menschen mit Asperger-Syndrom besitzen eine normale allgemeine, in Teilgebieten besonders hohe Intelligenz. Hingegen sind in der psychomotorischen Entwicklung und der sozialen Interaktion Auffälligkeiten festzustellen.
Zurück zum Seiteninhalt